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Rahmstorf vom PIK kann Kritik nicht ertragen und überzieht. Persönlich angegriffene Wissenschaftler wehren sich.
Je mehr sich zeigt, daß der Klimawandel allen möglichen Gesetzen und Einflüssen folgt, aber nicht unbedingt denen, die der Klimakatastrophenforscher Prof. Stefan Rahmstorf vom PIK gefunden zu haben glaubt, umso lauter wird die Kritik an den für sakrosankt erklärten Veröffentlichungen des IPCC und seines Leitautors Prof. Stefan Rahmstorf.
Wir bei EIKE und viele, viele andere haben dieser Kritik -aus verständlichen Gründen und aus Sorge um den bereits schwer  lädierten Ruf der Wissenschaft- einigen Raum gegeben. Namentlich den fundierten Berichten des Meteorologen Prof. Malberg, den Auswertungen und Schußfolgerungen des Kernphysikers Prof. Lüdecke und den Berechnungen des Physikochemikers Dr. Dittrich. Gegen alle zog Rahmstorf öffentlich zu Felde. Das ist auch sein gutes Recht. Nicht rechtens ist aber, das er dies mit persönlichen Angriffen, Diffamierungen der Person und abwertenden Behauptungen über die wissenschaftliche Kompetenz der vorgestellten Autoren tut. Seine "Gegenbeweise" sind eher dürftig. Wenn - so muß man vermuten- die wissenschaftliche Beweisführung zu schwer wird, oder nicht gelingen will, dann müssen eben Diffamierungen helfen. So ein Verhalten ist man bisher leider nur aus der Politik gewöhnt, für manche Klimakatastrophenforscher scheint dies aber inzwischen zur "wissenschaftlichen" Auseinandersetzung zu gehören. Die derart Angegriffenen wehren sich  jetzt. Lesen Sie dazu den offenen Brief von Prof. Horst Malberg (weiter unten), sowie auch die Repliken von Prof. Lüdecke (Info 1 hier) und Dr. Dittrich.
Michael Limburg EIKE


Prof.Dr. Horst Malberg                    14109 Berlin, den 26.9.2008
 
Herrn
Prof. Dr. Stefan Rahmstorf
PIK
Potsdam

Offener Brief an Prof. Rahmstorf

Sehr geehrter Herr Kollege,

mit einigem Befremden habe ich in Ihrer Replik auf das Positionspapier des Chemikers Dr. Dittrich Ihre Ausführungen über mich zur Kenntnis genommen. Ich bin erstaunt, dass ein  erfahrener Wissenschaftler wie Sie, so wenig Sorgfalt bei seiner Wortwahl und seinen Behauptungen aufbringt. 
Beginnen wir mit Ihrer Bezeichnung für mich als „pensionierten Berliner Meteorologen“.
Als Meteorologe versteht sich z.B. Herr Kachelmann, also jemand ohne jedes wissenschaftliche Examen. Mit Ihrer undifferenzierten Wortwahl stellen Sie alle wissenschaftlich ausgebildeten Diplom-Meteorologen auf eine Stufe mit Leuten ohne wissenschaftliche Qualifikation.
Was nun mich betrifft, so kann es Ihnen auch als Fachfremden kaum entgangen sein, dass ich als Hochschullehrer 34 Jahre (1970 – 2004)  das Fach Meteorologie und Klimatologie in Forschung und Lehre an der Freien Universität Berlin vertreten habe und über Jahrzehnte Geschäftsführender Direktor des Instituts für Meteorologie war.
Mein derzeitiger Status ist Univ. Prof. (a.D.) mit Prüfungsberechtigung im Diplom–Studiengang meines Fachs. Den Titel eines Professors habe ich auf Lebenszeit.
Wenn Sie ferner mit dem Wort „pensioniert“ andeuten wollten, dass man im Ruhestand senil ist, dann sollten Sie bedenken, dass Sie in einiger Zeit ebenfalls zu dieser Gruppe gehören werden.
Der zweite Punkt, bei dem Sie sich im Tal der Ahnungslosen befinden, bezieht sich auf die Berliner Wetterkarte. Sie schreiben, ich hätte meine Untersuchungsergebnisse „seltsamerweise als Anhang zur von ihm selbst herausgegebenen Berliner Wetterkarte publiziert und damit das Begutachtungsverfahren umgangen,  “.
Ich wiederum finde es seltsam, dass Sie über Sachverhalte urteilen, ohne jede fundierte Kenntnis. Die ehrwürdige, von Prof. Scherhag, dem Institutsgründer, ins Leben gerufene und international anerkannte Berliner Wetterkarte wird seit rund 15 Jahren vom „Verein Berliner Wetterkarte e.V.“ herausgegeben. Ich selber war nie mit der Herausgabe der  Berliner Wetterkarte befasst. Für die Begutachtung der „Beiträge zur Berliner Wetterkarte“ ist der Vorstand des Vereins mit seinem Vorsitzenden Prof. Dr. Wehry zuständig. Ich selber habe dem Vorstand nie angehört. Aber eines kann ich aus Erfahrung mit Sicherheit sagen: Ihr anmaßender Artikel „Klimawandel- Rote Karte für die Leugner“ hätte eine Begutachtung auf keinen Fall überlebt.
Der dritte Punkt betrifft die Aussagen meiner Analysen zum Klimawandel. Um diese zu verstehen, um die hohe Übereinstimmung zwischen Sonnenaktivität und globaler / mitteleuropäischer Temperaturentwicklung der letzten 150 bzw. 300 Jahre nachzuvollziehen, bedarf es nur eines gesunden Menschenverstands. Mit beckmesserischen Argumenten kommen wir in der Frage des Klimawandels bestimmt nicht weiter. Falls es Ihnen entgangen ist, Wissenschaftler des SSRC in Orlando/Florida und des russischen Hauptobservatoriums Pulkow bei St. Petersburg sind zu grundsätzlich gleichen Ergebnissen gekommen wie ich. Auch sind meine Klimaanalysen nicht nur in der Berliner Wetterkarte veröffentlicht.

In diesem Sinn und kollegialen Grüßen

Horst Malberg



















 
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