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Einstimmung auf den Staatsstreich? Großer Klima-Kongress in Essen:
dort stellt man uns die scheinheilige Frage "Sind Demokratische Regime gut gerüstet für die erforderlichen Entscheidungen, oder sind autoritäre Regime dazu besser in der Lage?
Öffentliche Institute veranstalten vom 8-10. Juni in Essen den Kongress zur "Großen Transformation"! Unterstützt werden sie u.a. von den Stiftungen Thyssen, Krupp, Henkel, Volkswagen und Hertie. Sie fördern dieses u.E.n. verfassungswidrige Treiben und machen sich damit zu "willigen Helfern".
Wichtigstes Thema ist in Essen die Grundüberzeugung der Veranstalter, daß die von ihnen herbei geredete "Klimakatastrophe" zu schwerwiegend sei, um von normalen Menschen im demokratischen Prozeß nach Überprüfung der Fakten und ggf. per Anpassung bestanden werden kann. Deswegen muß möglichst ein autoritäres Regime her, daß dies übernimmt. Dabei machen die Promoter der Klimahysterie seit langem keinen Hehl aus ihrer Denkweise. Bekannte Friedensstifter, wie der radikale Grüne Cohn-Bendit sind auch mit von der Partie. Unterstützt wird er durch bewährte IPCC-Kader wie dem Leiter des PIK (und Mitveranstalter: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung ) Professor Schellnhuber und seinem Kollegen Stefan Rahmstorf. Sie betrachten den Klimawandel als passendes Vehikel - man kann auch sagen als trojanisches Pferd- nämlich als "Feuertaufe für die im Entstehen begriffene Weltgesellschaft"
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(Stefan Rahmstorf/Hans-Joachim Schellnhuber: "Der Klimawandel") Im selben Buch  beschreiben sie sehr präzise wie die Umsetzung zu geschehen hat:  "Im Grunde müssten sämtliche Planungsmaßnahmen zu Raumordnung, Stadtentwicklung, Küstenschutz und Landschaftspflege unter einen obligatorischen Klimavorbehalt gestellt und durch geeignete Anhörungsverfahren zukunftsfähig gestaltet werden." Daß diese Forderung nur mit einer Diktatur durchgesetzt werden kann, stört die Herren nicht. Damit das nicht gar so brutal daherkommt, wie es gemeint ist, wird von der "großen Transformation" gefaselt. Im Originaltext des PIK (Die sieben Thesen) stand dazu anfangs, eine "Große Kulturrevolution" sei erforderlich (die letzte forderte viele  Millionen Tote, sei hier angemerkt). Das Wort von der Kulturrevolution war dann wohl zu deutlich und wurde daher flugs durch  "Große Transformation" ersetzt.  

Einer der wichtigsten Themenschwerpunkte in Essen ist denn auch folgerichtig  lt. Ankündigung:
"Democratic regimes are not well prepared for the level of participation that is required: Can free democratic societies cope with the effects of grave changes in the global climate, or might authoritarian regimes possibly be better placed to enforce the necessary measures?"

Das Schellnhuber sich nicht mit klein-klein abgibt und inzwischen für seine Ideen einen breiten Freundes- und Unterstützerkreis damit gewonnen hat, zeigt auch seine Einlassung  auf der auf der AAAS-Tagung am 18.2.07
Dort forderte er  in einer Vorlesung  ein "globales Manhattan-Projekt", um die Wende im Klimaschutz einzuleiten. Da im Rahmen des Manhattan-Projekts die erste Atombombe entwickelt wurde und der Name damit negativ besetzt sei, gelte es noch einen neuen Titel zu finden. Aber der Zweite Weltkrieg - so grauenhaft auch seine Folgen waren - "war einer der größten Innovationsmotoren in der Geschichte", so Schellnhuber.
(Details dazu hier) . Auch die Volkswirtin und Vorzeigeökonomin Kemfert darf zu Wort kommen. Faßte sie doch unlängst ihre Überzeugung im folgenden Satz zusammen: "NACHHALTIGKEIT SOLLTE DEN KAPITALISMUS ALS GESELLSCHAFTSMODELL ABLÖSEN"!  (TAZ vom 9.10. 06 Artikel "Politik nutzt Energiesparpotentiale nicht"). Nun - mit dieser Forderung-   ist sie auf diesem Kongress unter Freunden.
Unterstützt - wenn nicht initiiert- wird dieser Kongress vom Bundesumweltministerium, daß sich mit den Veranstaltern die Bälle zuspielt und wahrscheinlich auch  bei der Finanzierung hilft. (siehe auch hier: )
Der Bundesumweltminister Gabriel darf deshalb zum Schluß auch auftreten. Sein Bundesumweltministerium unterstützt die dort verkündeten  Gedanken voll, gab es doch jüngst eine Broschüre mit dem Unheil verheißenden Titel: "„Die dritte industrielle Revolution“ - Aufbruch in ein ökologisches Jahrhundert."  heraus. Unter den insgesamt 25 Autoren der 140 Seiten starken BMU-Studie befindet sich bemerkenswerterweise kein Ingenieur! Naturwissenschaftler sind ebenfalls nicht vertreten, sieht man von den wenigen Ausnahmen Hans-Joachim Schellnhuber (theoretische Physik) und Jürgen Mlynek (angewandte Physik) ab. Die anderen Autoren sind Soziologen, Politologen, Volkswirte und Juristen, so dass das „Niveau“ der BMU-Studie nicht verwundert.
Unsere Regierung macht nun keinen Hehl daraus, daß sie die bestehenden Verhältnisse auf den Kopf stellen will, so darf Allzwecktalent Schellnhuber auf Seite auch 76 bis 79  der Schrift des Bundes-Umweltministerium BMUs seine Vision entwickeln. Aus  dem Abschnitt  "Nachhaltige Revolutionäre gesucht" ist zu schließen, daß das BMU selber nicht viel von den verfassungsmäßigen Organen hält, sie vielleicht umgehen bis aushebeln will.
Auf Seite 77 läßt es nämlich Schellnhuber schreiben: "Umso auffälliger ist, dass die öffentliche Debatte gar  nicht um die fundamentalen Fragen der Umstrukturierung unseres Wirtschaftslebens kreist." Mit dieser verwundert klingenden Aussage hat Schellnhuber wieder mal die Katze aus dem Sack gelassen. Der Aufschrei der Öffentlichkeit bleibt aus. Auch der jüngst vorgelegte Gesetzesvorschlag des BMU den Energieverbrauch jedes Bürgers penibel zu erfassen und per Überwachung und Strafe jährlich um 1 % zu senken, schägt in diese Kerbe. (Wir berichteten darüber) Der Bürger soll an die Kandare genommen werden und zahlen.
Die Essener Veranstaltung - bezahlt vom Steuerzahler- hilft mit Propaganda, Desinformation und Indoktrination die große Transformation vorzubereiten. Wohl bekomm´s! Hatten wir so etwas nicht schon mal?

Michael Limburg EIKE


 
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